(Rezension) Café Engel: Eine neue Zeit. Roman (Saga, Band 1) von Marie Lamballe

(Rezension) Café Engel: Eine neue Zeit. Roman (Saga, Band 1) von Marie Lamballe

  • Herausgeber ‏ : ‎ Lübbe; 9. Aufl. 2019 Edition (28. Februar 2019)

  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch

  • Taschenbuch ‏ : ‎ 560 Seiten

  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3404177487

  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3404177486

 (Gelesen 2019)

Weil ich jetzt den dritten Band lese möchte ich die Vorgänger auch hier zeigen die ich im alten Blog hatte.

 

 

Wiesbaden,1945.Der zweite Weltkrieg ist zu Ende,und das Cafe Engel einst Treffpunkt schillernder Persönlichkeiten blieb wie durch ein Wunder verschont.Als Hilde Koch und ihre Mutter Else das Cafe wiedereröffnen,trüben schon bald erste Konflikte den jungen Frieden.Durch die Ankunft der schönen Luise,die sich als geflüchtete Cousine aus Ostpreußen vorstellt,fühlt Hilde sich zurückgesetzt.Zwischen den ungleichen Cousinen wächst eine Rivalität,die die Atmosphäre im Cafe zu vergiften droht.Bis beide Frauen begreifen,dass sie etwas gemeinsam haben:ein Geheimnis aus Kriegszeiten,das sie bis heute fürchten.

 

 

 

Das ist der erste Band einer Trilogie über das Cafe Engel. Die Geschichte fängt in den letzten Kriegsmonaten an und läuft dann in die Besatzungszeit hinein. Eigentlich lese ich nicht so gerne Geschichten über den Krieg, aber dieses Buch hat mich irgendwie gleich in seinen Bann gezogen.

Das Cafe Engel war schon vor dem Krieg ein Anlaufpunkt für Schauspieler, Musiker und noch viele andere Menschen. Deshalb möchte Hilde dieses Cafe wieder zum Leben erwecken, was sich aber sehr schwer gestaltet, da es kaum Lebensmittel gibt. Wenn man etwas außergewöhnliches haben möchte, muss man sich wohl oder übel auf den Schwarzmarkt umschauen. Was nicht immer sehr einfach war, da man was zum Tauschen haben musste und sich auch nicht erwischen lassen durfte. Alle mussten in dieser Zeit ein wenig näher zusammen rücken, weil doch sehr viele Wohnungen zerstört worden sind und so wurde das zusammen leben doch manchmal etwas schwierig. Doch Hilde und ihre Mutter geben ihr bestes und versuchen mit aller Kraft das Cafe wieder zum laufen zu bringen. Als dann der Vater aus der Gefangenschaft zurück kommt, der jedoch nichts vom Schwarzmarkt hält, gehen dann im Cafe so langsam die Vorräte aus. Die beiden Frauen sehen schon das Ende ihres Cafe vor sich.

Hier in der Geschichte gab es schon zu viele Charakteren, was mir Anfänglich einfach zu viel war. Ich musste mich beim lesen doch erst einmal sammeln, um in diese Geschichte rein zu kommen. Als ich genau wusste, wer nun wer ist, ging es beim lesen dann auch gut voran. Die Autorin hat alles sehr gut beschrieben und ich konnte mir das kleine Cafe mit seinen Besuchern sehr gut vorstellen. Wie sie alle versucht haben, ein neues Leben zu beginnen und keiner genau wusste, wie sie das alles schaffen sollen. Auch wenn ich solche Geschichten nicht so gerne lese, werde ich auf jedenfall auch den 2 Teil lesen. Ich möchte doch wissen wie es mit den Cafe weiter geht.

 

 

Über die Autorin

Marie Lamballe studierte Französisch und Russisch auf Lehramt, wurde dann aber durch absoluten Einstellungsstopp vor einer Karriere als Gymnasiallehrerin bewahrt.

Stattdessen widmete sie sich ihrem Mann und den beiden Kindern und begann zu schreiben. Zuerst ganz vorsichtig für die Schublade, später kleine Geschichten für Literaturzeitschriften, und schließlich gelangten die ersten Bücher zur Veröffentlichung. Inzwischen ist das Schreiben ihr Beruf geworden, der zwar viel Zeit und Selbstmanagement verlangt, aber auch hin und wieder einen ungewöhnlichen Arbeitsplatz zulässt: Ihre Ideen kann Marie Lamballe am besten in ihrem Lieblingscafé entwickeln. Sie lebt in einem kleinen Ort in der Nähe von Frankfurt.

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