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Tag: ABC Listen Challenge

(REZENSION) Die Einladung von Sofia Slater

(REZENSION) Die Einladung von Sofia Slater

REZENSION
Herausgeber ‏ : Goldmann Verlag; Deutsche Erstausgabe Edition (18. Oktober 2023)
Sprache ‏ : Deutsch
Broschiert ‏ : ‎272 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎3442494702
ISBN-13 ‏ :‎ 978-3442494705

Zum Buch

Auf einer abgelegenen schottischen Insel trifft eine Gruppe von Fremden zu einer vermeintlich glamourösen Silvesterparty ein. Doch statt des erwarteten herrschaftlichen Anwesens finden sie ein verfallenes Herrenhaus vor, von Festvorbereitungen keine Spur. Unklar ist auch, wer das Fest organisiert und die Einladungen verschickt hat. Die Gäste beschleicht das ungute Gefühl, dass hier etwas nicht stimmt. Doch das nächste Boot zum Festland kommt erst nach den Feiertagen wieder vorbei, die Handys haben keinen Empfang, und die Gruppe ist von der Welt abgeschnitten. Am nächsten Morgen wird eine von ihnen tot aufgefunden, und unter den verbliebenen Gästen macht sich die Angst breit. Zu Recht …

 

Meine Meinung

Bei diesem Buch bin ich eher nach dem Cover gegangen um es zu lesen. Das kräftige Gelb hat mich irgendwie angezogen, den Klapptext fand ich aber auch ganz gut. Irgendwie kam mir das dann alles ziemlich bekannt vor. Millie wurde zur einer Silvesterparty auf eine Schottischen Insel eingeladen, was ihr ganz recht war. Die letzten Monate in ihrem Leben waren nicht immer einfach. Also macht sie sich auf den Weg. Als sie dort angekommen ist, sind noch einige andere Gäste dort. Nur leider sind die meisten der Gäste ihr alle Unbekannt. So langsam bekommt Millie ein ungutes Gefühl, weil keiner so recht wusste, von wem die Einladung kam. Auch wo die Party statt findet, ist schon ein düsterer Ort. Es ist kein bisschen Geschmückt und auch das ganze Haus sieht schon sehr herunter gekommen aus. Da fragt sich Millie doch schon so langsam, wie man hier eine Party feiern soll. Nur gibt es auch bis nach Silvester kein zurück mehr. Auch mit dem Handy haben sie dort keinen Empfang. Irgendwie merkt Millie dann, das alle Gäste die da sind, irgendeine Verbindung zu einander haben. Es dauert auch nicht lange, da wird der erste Tote gefunden.

Ich bin gut in diese Geschichte rein gekommen, der Schreibstil war locker und leicht. Was mich doch sehr gestört hat, war, das ich immer wieder gedacht habe, das ich sowas schon mal gelesen oder auch gesehen habe. Somit war die Spannung für mich nicht so vorhanden, weil ich alles ein wenig vorhersehbar fand. Auch die einzelnen Charakteren waren mir nicht symphatisch, denn ich fand alle etwas düster und ich konnte keine Verbindung zu ihnen aufbauen. Auch Millie fand ich sehr farblos, obwohl die Geschichte aus ihrer Sicht geschrieben wurde. Leider konnte mich diese Geschichte nicht überzeugen.

 

 

Zur Autorin

Sofia Slater wuchs im Westen Amerikas auf und lebte in Frankreich, Schottland und Oxford, bevor sie sich in London niederließ. Sie studierte Philosophie und Sprachen am Smith College und dem University College London. Neben ihrer Arbeit als Autorin übersetzt sie auch aus dem Französischen und Spanischen. »Die Einladung« ist ihr erster Roman.

Quelle: Verlag / vlb

(REZENSION) Trust Me von T.M. Logan

(REZENSION) Trust Me von T.M. Logan

REZENSION
Herausgeber ‏ : ‎Piper Taschenbuch; 1. Edition (2. Januar 2024)
Sprache ‏ : ‎Deutsch
Taschenbuch : 464 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎3492320163
ISBN-13 ‏ : ‎978-3492320160

Zum Buch

Ein unerfüllter Kinderwunsch.

Ein fremdes Baby.

Eine folgenschwere Entscheidung.

Ellen wollte nur helfen, mehr nicht. Im Zug kurz das Baby einer Fremden halten, während diese telefoniert. Ellen wünscht sich selbst nichts sehnlicher als ein eigenes Kind. Die Minuten vergehen, die Fremde kommt nicht wieder. Am nächsten Bahnhof sieht Ellen sie aus dem Zug steigen, das Baby lässt sie zurück. Ellen will gerade Alarm schlagen, als sie einen Zettel findet: Bitte beschütze Mia. Traue nicht der Polizei. Traue niemandem. Doch warum sollte eine Mutter ihr Kind einer Fremden überlassen? Könnte Mia etwa der Schlüssel zu einem grausamen Verbrechen sein? Was soll Ellen jetzt bloß tun?

 

Meine Meinung

Die ganze Geschichte fängt in einem Zug an, als Ellen von einer fremden Frau angesprochen wurde und sie bittet mal kurz ihr Baby zu halten. Die Fremde müsste nur mal kurz telefonieren. Ellen zögert erst, doch dann stimmt sie zu und nimmt ihr das Baby ab. Somit geht die Fremde ein wenig weg von Ellen und ihrem Kind und sie fängt an ihr Telefonat zu führen. Doch auf einmal kann Ellen sie nicht mehr sehen, der Zug hält und Ellen bekommt schon ein wenig Panik, weil es doch schon etwas zu lange dauert, das die Fremde Frau zurück kommt. Ja und dann sieht sie diese Frau nur noch, als sie aus der Bahn steigt, wie sie gerade davon läuft. Jetzt gerät Ellen wirklich in Panik, weil sie nicht weiß, was sie mit dem Baby anfangen soll. Was ihr auch noch komisch vorkommt, sind Leute im Zug, die sich irgendwie komisch benehmen. Sie bemerkt einen Mann, der ihr gegenüber sitz und der von ihr und dem Baby ein Foto macht. Als Ellen dann auch noch im Rucksack einen Zettel findet, wo drauf steht, beschütze Mia und traue keinem, auch nicht der Polizei, hat sie ganz viele Fragezeichen im Kopf. Da stellt sie sich die Frage was das alles auf sich hat. Ob Mia von jemanden bedroht wird oder ob die Fremde Frau vor jemanden weg läuft und Mia nicht in Gefahr bringen möchte.

Diese Geschichte wird meistens aus der Pesperktive von Ellen beschrieben, was mir gut gefallen hat. Ich bin gut in diese Geschichte rein gekommen. Den Anfang fand ich schon sehr spannend, da es eigentlich gleich im Zug los geht und die Ereignisse sich dann überschlagen. Die Spannung wird für mich dadurch sehr hoch gehalten. Was mich doch etwas irritiert hat, das Ellen gleich so eine Bindung zu Mia aufgebaut hat. Im nachhinein kann ich das verstehen, da sie einen unerfüllten Kinderwunsch hat. Das da ihre Gefühle ein wenig mit ihr durch gehen ist irgendwie verständlich. Für mich war Ellen immer eine sehr starke Frau, die keine Angst hatte, Mia zu beschützen. Das hat mir sehr gut an ihr gefallen. Die Spannung war von Anfang an bis Ende immer für mich da und ich habe mit Ellen mitgefiebert, damit alles gut verläuft. Ich wurde in dieser Geschichte gut Unterhalten.

 

 

 

Zum Autor

T.M. Logan wurde in Berkshire als Sohn eines englischen Vaters und einer deutschen Mutter geboren. Er war Wissenschaftsreporter bei der Daily Mail und arbeitete anschließend in der Hochschulkommunikation. Seit 2017 lebt T.M. Logan vom Schreiben – und das extrem erfolgreich: Mit seinen Thrillern hat er ein ums andere Mal Bestseller geschrieben und in England bereits ein Millionenpublikum begeistert. Seine Bücher sind in über zwanzig Sprachen übersetzt, darunter Französisch, Italienisch, Spanisch, Niederländisch und Koreanisch. Der Autor lebt mit seiner Familie in Nottinghamshire.

Quelle: Verlag / vlb

(REZENSION) Der Salon in der Neustadt von Caroline Jansen ( Band 2)

(REZENSION) Der Salon in der Neustadt von Caroline Jansen ( Band 2)

REZENSION
Herausgeber ‏ : Ullstein Taschenbuch; 1. Edition (29. Juni 2023)
Sprache ‏ : Deutsch
Taschenbuch ‏ : ‎320 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎3548066518
ISBN-13 ‏ : ‎978-3548066516

Zum Buch

Lockenwickler, Haarspray, Klatsch und Tratsch und große Träume

Alles neu machen die Siebziger: Marianne hat ihren eigenen Friseursalon eröffnet und bringt ordentlich Schwung in die Bremer Neustadt. Laute Disco-Musik mischt sich mit fröhlichem Geplauder, während Marianne in Mini-Rock und Plateauschuhen frisiert. Und sie hat Großes vor: Ab sofort ist auch männliche Kundschaft in ihrem Salon willkommen. Wenn die Herren nur nicht so zögerlich wären, sich von einer Frau bedienen zu lassen. Marianne merkt, dass ihr die Arbeit im Salon über den Kopf zu wachsen droht. Zum Glück ist da noch Felix, mit dem sie nach anfänglichen Schwierigkeiten auf Wolke sieben schwebt. Doch während die beiden ihre Liebe genießen, erhält Mutter Gisela eine niederschmetternde Diagnose vom Arzt und sie denkt nicht daran, ihrer Tochter davon zu erzählen …

 

Meine Meinung

Und es geht weiter, mit dem Salonin Bremen. Diesmal ist mehr Marianne, die Tochter von Gisela, im Vordergrund. Sie hat einen Salon eröffnet, der schon für die 70er sehr Modern ist. Schon bei der Ausstattung beim Salon hat sie drauf geachtet, das er sich von anderen Abhebt. So wird auch richtig gute Musik dort gespielt, aber auch die Haarschnitte werden immer Moderner und die Kundinnen kommen gerne in den Salon. Nur leider trauen sich die Männer nicht so richtig in einen Salon zu gehen, wo nur Frauen die Haare schneiden. Nach vielen Überlegungen möchte sie dann doch eine Herrenecke einrichten. Was ihr erstmal dennoch einige Kopfschmerzen bereitet, da einiges mit der Bank geklärt werden muss und sie nicht genau weiß, ob sich das lohnt. Auch einiges andere passiert noch so im Salon, was wieder für sie Rückschläge sind, aber auch Privat läuft bei ihr nicht so alles Rund. Da ist ihre Mutter, die für sie die Buchführung macht. Der geht es im Moment aber nicht gut, denn sie klagt immer über Bauchschmerzen und möchte sich kein Artztermin holen. Was Marianne schon sehr ärgert, weil sie wissen möchte wo her diese Schmerzen kommen. Auch mit der Liebe bei ihr klappt es nicht so, wie sie es gerne wollte. Dann lernt sie Felix kennen, der ihr dann zur Seite steht, mit all ihren Problemen, was das Leben dann doch etwas leichter gestaltet.

Mir hat der erste Teil schon sehr gut gefallen, so dass ich natürlich auch diesen Teil lesen musste. Da ich selber in Bremen wohne, hat es mir sehr großen Spaß gemacht, Orte die hier beschrieben werden, zu kennen. Somit konnte ich so richtig in diese Geschichte eintauchen und wusste immer genau wo sich gerade Marianne aufhält. Ob es der Bürgerpark ist, der im Sommer immer wieder zum Spazieren gehen einlädt oder das Schorrviertel wo man wunderschöne kleine Häuser sehen kann. Ich habe gemerkt, wenn man die Stadt kennt, macht es nochmal mehr Spaß beim lesen. Die einzelnen Charakteren waren mir auch diesemal alle sehr Symphatisch und der Schreibstil war für mich flüssig und leicht. Leider war die Geschichte für mich zu schnell zu ende, ich hätte immer noch weiter lesen können. Ich wurde hier sehr gut Unterhalten, die Autorin konnte mich so richtig mit dieser Geschichte abholen. Ich hatte richtig viel Spaß mit Marianne in Bremen unterwegs sein zu können.

 

Zur Autorin

Caroline Jansen wurde Anfang der 1960er Jahre in Bad Oeynhausen geboren. Sie hat einige Jahre in Bremen gelebt und dort im Viertel gearbeitet. Inzwischen lebt sie mit ihrer Familie in einem kleinen Ort südlich von Bremen.

Quelle: Verlag / vlb

(REZENSION) Beste Freundin – Niemand lügt so gut wie du von Claire Douglas

(REZENSION) Beste Freundin – Niemand lügt so gut wie du von Claire Douglas

REZENSION
Herausgeber ‏ : Penguin Verlag; Deutsche(13. April 2021)
Sprache ‏ : ‎Deutsch
Broschiert ‏ :‎ 496 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎3328105476
ISBN-13 ‏ : ‎978-3328105473

Zum Buch

Sie war deine beste Freundin. Jetzt ist sie eine Mörderin.

Als Kinder waren Jess und Heather die allerbesten Freundinnen. Sie teilten alles miteinander. Bis ein einziger Tag ihre Freundschaft unwiderruflich zerstörte. Jahre später kehrt Jess in ihre idyllische Heimatstadt an der Küste Englands zurück. Dort soll sie die Berichterstattung zu einem brutalen Doppelmord übernehmen. Doch als Jess erfährt, dass Heather die Hauptverdächtige ist, ist sie fassungslos. Kann ihre beste Freundin von damals eine eiskalte Mörderin sein? Jess beginnt zu recherchieren und stellt mit Grauen fest, dass alle Hinweise zu dem Tag führen, den sie für immer aus ihrem Leben streichen wollte. Der Tag, an dem Heathers Schwester spurlos verschwand und sie alle ins Unglück stürzte …

 

Meine Meinung

Dies ist jetzt schon mein drittes Buch von Claire Douglas. Auch wenn die Cover sich immer etwas ähnlich sind, steckt dahinter immer eine gute Geschichte. Jess tut sich am anfang doch sehr schwer, eine Bericherstattung zu machen, da sie nicht glauben kann, das Heather eine Mörderin ist. Deshalb geht sie auch erstmal ganz vorsichtig an die Sache ran. Denn beide haben in der Vergangenheit einiges erlebt, was nicht immer gut gelaufen ist. Da Heather noch im Krankenhaus liegt und nicht befragt werden kann, versucht sie es ganz vorsichtig bei der Mutter Margot. Die hat auch einiges im Leben schon erlebt, denn vor ein paar Jahren verschwand auch ihre 16 jährige Tochter Flora und jetzt ist auch noch Heather wegen Mord angeklagt. Als dann auch noch nach 18 Jahren vor der Tür bei ihr steht, weiß sie nicht genau wie sie sich verhalten soll. Jess hat damals einfach von heute auf Morgen den Kontakt zu Heather abgebrochen, wo sie sie doch in dieser Zeit unbedingt gebraucht hätte. Als Jess und Margot sich wieder ein wenig angenähert haben und Margot versteht, das Jess ihr eigentlich nur zu Seite stehen möchte. Somit fängt auch Margot an sich Jess zu öffnen.

Auch dieses Geschichte fängt erstmal etwas ruhiger an, aber das bin ich bei der Autorin gewöhnt. Ich bin sehr gut in diese Geschichte rein gekommen. Der Schreibstil war für mich sehr flüssig und die Seiten flogen nur so dahin. Die Spannung war für mich immer hoch, weil es doch einige Wendungen mit denen ich nicht gerechnet habe gab. Somit war ich manchmal immer wieder auf eine falsche Fährte. Nicht alle Charakteren waren mir symphatisch aber das hat diese Geschichte ausgemacht. Was mir auch sehr gut gefallen hat, das immer wieder aus verschiedenen Perspektiven und Zeiten erzählt wurde, das hat die Autorin sehr gut gemacht. Ich kann nur sagen, dass ich auch diesmal wieder sehr gut Unterhalten worden bin.

 

 

Zur Autorin

Ihr ausgezeichnetes Debüt war erst der Anfang: Claire Douglas wollte Buchautorin werden, seit sie 7 Jahre alt ist. Nachdem sie 15 Jahre lang als Journalistin für Frauenzeitschriften und Zeitungen tätig war, geht ihr Wunsch in Erfüllung. Sie veröffentlicht ihr erstes Buch, „The Sisters“, und gewinnt prompt den Marie-Claire-Preis für den besten Debütroman. Auch die Bücher, die folgen, sind sehr erfolgreich und können sich stolz Sunday Times Bestseller nennen. Mit „Missing – Niemand sagt die ganze Wahrheit“ erscheint 2018 die erste deutsche Übersetzung eines ihrer Bücher. Das im Original unter dem Titel „Local Girl Missing“ veröffentlichte Buch handelt von Francesca und Sophie, die in ihrer Jugend unzertrennlich waren. Bis Sophie eines Tages verschwindet und 18 Jahre später eine Leiche auftaucht. Francesca kehrt in ihre Heimat zurück, um sich ihrer Vergangenheit zu stellen und um Antworten zu finden auf die Frage, was damals mit Sophie passiert ist. Die britische Autorin Claire Douglas stammt aus Bristol, lebt aber heute mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Bath.

(REZENSION) Kalt und still von Viveca Sten (Band 1)

(REZENSION) Kalt und still von Viveca Sten (Band 1)

REZENSION
dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG;(19. Oktober 2022)
Sprache  Deutsch
Taschenbuch  512 Seiten
ISBN-10  3423263385
ISBN-13  978-3423263382

 

Zum Buch

Bei Minus 20 Grad zählt jede Stunde

Der Auftakt der neuen Serie aus der Feder der internationalen Bestsellerautorin Viveca Sten um eine Stockholmer Ermittlerin

Tief in den Bergen weiß jeder, wie grausam die Natur sein kann. Grausamer ist nur der Mensch …

Als im Leben der Stockholmer Polizistin Hanna Ahlander das totale Chaos ausbricht, sucht sie Zuflucht im Ferienhaus ihrer Schwester, hoch im Norden Schwedens. Doch in Åre erwartet sie alles andere als eine ruhige Zeit. Das Bergdorf gerät in Aufruhr. Über Nacht verschwindet die 18-jährige Amanda – und bei Temperaturen von minus 20 Grad zählt jede Stunde. Was, wenn das Mädchen irgendwo da draußen ist? Hanna bietet der örtlichen Polizei Unterstützung an. Zusammen mit Kriminalkommissar Daniel Lindskog stürzt sie sich in die Ermittlungen. Ihre einzige Spur: ein roter Schal …

 

Meine Meinung

Dies ist mein erstes Buch von Viveca Sten und ich nehme gleich vor weg, das es auch nicht mein letztes sein wird. Bei Hanna läuft es nicht gerade rund im Leben, wir erleben erst einmal, warum sie sich in das Ferienhaus ihrer Schwester zurück zieht. Es fängt schon mal damit an, das man ihr bei der Citypolizei nahegt, ihren Job zu wechseln, da sie nicht bereit ist, etwas zu vertuschen, was in den eigenen Reihen passiert ist. Aber das ist noch nicht genug, denn bei sich zu Hause erwartet sie auch noch eine klare Botschaft von ihrem Freund Christian. Eigentlich wollte sie bei ihm Trost finden, doch als sie nach Hause kommt, steht er schon mit gepackten  Sachen vor ihr und macht ihr klar, das er eine neue hat. Da ihm auch noch die Wohnung gehört, muss sie natürlich ausziehen. Wie gut, das sie eine ältere Schwester hat, die dann für sie alles regelt, damit sie im Ferienhaus erst mal zu ruhe kommt. Doch lange hat sie nicht viel Zeit, in Selbstmitleidt zu versinken. Denn dann verschwindet die 18 jährige Amanda und Hanna möchte helfen und schließt sie sich dem Suchtrupp an.

Diese Geschichte wird aus verschieden Perspektiven beschrieben, was ich sehr gut fand. Denn damit konnte ich mir zu jedem der Charakteren ein eigenes Bild machen. Das Thema im Buch fand ich schon sehr erdrückend, denn hier geht es auch um Menschenhandel, was mich immer wieder zum Nachdenken angeregt hat. Ich konnte auch die Verzweiflung von Amandas Eltern richtig spüren, was das ganze dann auch sehr spannend gestaltet hat. Ich bin von anfang an gut in diese Geschichte rein gekommen. Zu Anfang erlebte ich, wie bei Hanna das Chaos los gebrochen ist. Somit fingen die ersten Seiten etwas ruhiger an, aber das dauerte nicht lange und dann ging es auch schon mit Spannung bis zum Ende weiter. Ich wurde mit diesem ersten Teil gut Unterhalten und freue mich schon auf die nächste Geschichte mit Hanna.

 

 

Über die Autorin

Viveca Anne Bergsted Sten, geb. 1959 in Stockholm, ist Juristin und eine der bekanntesten schwedischen Krimiautorinnen der Gegenwart. Mit ihrer Familie lebt sie nördlich von Stockholm. Seit ihrer Kindheit verbringt sie jeden Sommer auf Sandhamn in den Schären. Im Winter aber reist sie zum Skifahren nach Åre – dem Schauplatz ihrer neuen Reihe.

Viveca Stens Sandhamn-Serie gehört zu den erfolgreichsten Krimiserien aus Skandinavien und lieferte den Stoff für den TV-Serienhit Mord im Mittsommer. Ihre Bücher sind in 24 Sprachen übersetzt.

Quelle: dtv

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