(Rezension)Nachttod (Die Hanna Duncker Band 1) von Johanna Mo

(Rezension)Nachttod (Die Hanna Duncker Band 1) von Johanna Mo

 

  • Herausgeber ‏ : ‎ Heyne Verlag (16. August 2023)

  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch

  • Taschenbuch ‏ : ‎ 496 Seiten

  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3453441699

  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3453441699

 

 

Mit neunzehn verließ Hanna Duncker ihre Heimat Öland, die raue Insel im Süden Schwedens. Damals wurde ihr Vater wegen Mordes und Brandstiftung verurteilt. Nie wieder wollte sie hierhin zurück. Weil sie nicht länger im Schatten der Schuld leben konnte, ist sie Polizistin geworden. Doch sechzehn Jahre sind vergangen, und nach dem Tod ihres Vaters zieht es sie nun plötzlich zurück.Kaum tritt sie ihren Dienst bei der Polizei von Kalmar an, wird ein Junge erstochen aufgefunden. Es ist Joel, der Sohn ihrer besten Schulfreundin. Zusammen mit ihrem neuen Kollegen Erik Lindgren muss Hanna tiefer in ihre Vergangenheit eintauchen, als ihr lieb ist. Als sie Drohungen erhält, kommen ihr immer mehr Zweifel an dem, was angeblich vor sechzehn Jahren geschah. Was, wenn ihr Vater gar nicht derjenige war, für den sie ihn gehalten hat?

 

 

 

Hier handelt es sich um den Auftaktband einer Reihe mit Hanna Duncker, die auf Öland nach 16 Jahren zurück gekehrt ist. Wo sie gleich ihrer besten Schulfreundin Rebecka mit teilen muss, das ihr Sohn Joel Tod aufgefunden worden ist. Da der Kontakt in den Jahren eingeschlafen ist, war das für Rebecka ein Schock, Hanna auf diese weise wieder zu treffen. Auch für Hanna war das alles andere als leicht, solch eine Botschaft Rebecka zu bringen. Diese Geschichte wechselt  immer wieder in verschiedene Perspektiven zwischen ihren Kollegen und Rebecka, die Mutter des Opfers und natürlich auch von Hanna. Die immer wieder ihre Vergangenheit verarbeiten muss. Was mir sehr gut gefallen hat, war das ich auch nochmal Joels Sicht vor dem Mord lesen durfte. Denn, einen Tag vor dem Mord, erzählte er noch, was geschehen ist. Diese Geschichte war für mich schon etwas Düster, aber das sollte ein Krimi auch sein, damit Spannung erzeugt wird. Mit Hanna bin ich noch nicht so ganz warm geworden, sie kam immer sehr schlecht gelaunnt und sehr Wortkarg rüber. Auch wenn ihr Kollege immer wieder versucht hat eine Unterhaltung zu starten, war sie jedesmal kurz angebunden. Deshalb konnte ich noch keine Symphatie für sie empfinden. Bei Rebecka war ich auch etwas hin und hergerissen, ob sie bei ihrer Erziehung leicht überfordert war, oder ihre Mutterpflichten einfach nicht nach kommen wollte. Der Kollege Erik Lindgren tat mir manchmal schon etwas leid, weil er immer wieder versucht hat, Hanna aus der Reserve zu locken. Sie ist jedoch nie richtig auf ihn eingegangen.Trotzdem bin ich sehr gut in diese Geschichte rein gekommen, denn für mich war auch die Spannung nicht schlecht. Da es der erste Band ist und ich denke, das sich alle noch Entwickeln werden, möchte ich auch die nächsten Bände lesen. Schon allein um zu sehen wie es mit Hanna weiter geht.

 

 

Über die Autorin

Johanna Mo wuchs in Kalmar, im Süden Schwedens, auf und lebt mit ihrer Familie in Stockholm. Neben dem Schreiben arbeitet sie seit zwanzig Jahren als Redakteurin, Übersetzerin und Literaturkritikerin. Als Teenager musste Johanna Mo erleben, was es heißt, jemanden zu kennen, der zum Mörder wurde. Diese Erfahrung hat sie nie wieder losgelassen und zu der Geschichte von Hanna Duncker inspiriert. »Nachttod«, der Auftakt zur Reihe um die Polizistin Hanna Duncker, war ihr großer internationaler Durchbruch und landete gleich auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

Quelle: Verlag / vlb

 

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