(REZENSION) Der Feind in ihrem Haus von John Marrs

Mamenu

REZENSION
Herausgeber ‏ : ‎ Edition M
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 26. März 2024
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 413 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 2496714505
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-2496714500

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Um ihre demente Mutter Gwen zu betreuen, zieht die alleinstehende Connie nach Buckinghamshire. Sie kümmert sich gern um sie, auch wenn sie selbst zurückstecken muss.

Bis eines Tages ein weißer Van vor der Tür steht. Eine soziale Einrichtung hat den Handwerker Paul zur Unterstützung geschickt. Aber Connie ist alarmiert. Irgendetwas gefällt ihr nicht an Paul. Er ist zu freundlich, zu charmant und mischt sich zu sehr in das Leben ihrer Mutter ein. Zunehmend hilflos beobachtet sie, wie Gwen ihn für ihren verstorbenen Mann hält, wie sie Paul den Schlüssel zum Haus überlässt und er letztlich sogar einzieht. Wie perfide sein Plan ist, erkennt Connie viel zu spät …

Meine Meinung

Wow… was für ein Psychothriller!

In Der Feind in ihrem Haus nimmt uns John Marrs mit nach Buckinghamshire, wo Connie ihr eigenes Leben hintenanstellt, um sich liebevoll um ihre demente Mutter Gwen zu kümmern. Schon dieser Ausgangspunkt hat mich emotional total abgeholt, denn das Thema Demenz wird sehr eindringlich und realistisch dargestellt.

Doch dann taucht plötzlich ein weißer Van vor dem Haus auf – und mit ihm der Handwerker Paul. Eine soziale Einrichtung hat ihn geschickt, um zu helfen. Eigentlich eine Entlastung. Eigentlich.

Denn irgendetwas an Paul ist einfach nicht stimmig. Er ist zu freundlich, zu präsent, zu perfekt. Während Connie misstrauisch bleibt, schließt Gwen ihn immer mehr ins Herz – und hält ihn schließlich sogar für ihren verstorbenen Mann. Ab diesem Moment wurde mir beim Lesen richtig unwohl.

Was dann passiert, ist einfach nur nervenaufreibend. Paul verschafft sich immer mehr Einfluss, bekommt den Haustürschlüssel und zieht schließlich sogar ein. Und ich saß beim Lesen nur noch da und dachte: „Nein, bitte nicht!“

Das Perfide an der Geschichte sind die vielen Wendungen. Immer wieder war ich überzeugt, jetzt alles durchschaut zu haben – nur um direkt wieder auf eine falsche Fährte gelockt zu werden. Genau das liebe ich an Thrillern! Die Spannung wurde dadurch extrem hoch gehalten, viel höher, als ich es am Anfang erwartet hätte.

Die Atmosphäre ist durchgehend beklemmend, dieses Gefühl der Hilflosigkeit wird unglaublich gut transportiert. Man spürt Connies Verzweiflung förmlich. Und gerade weil die Situation so realistisch wirkt, geht die Geschichte besonders unter die Haut.

Für mich ist dieses Buch ein absoluter Pageturner mit Suchtfaktor. Psychologisch stark, spannend bis zur letzten Seite und voller Überraschungen.

⭐⭐⭐⭐⭐


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