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(REZENSION) Der Zirkel. Sie wollen dich. Sie finden dich von Leon Sachs ( Band 1)

(REZENSION) Der Zirkel. Sie wollen dich. Sie finden dich von Leon Sachs ( Band 1)

 

  • Herausgeber ‏ : ‎ Penguin Verlag; Originalausgabe Edition (14. September 2022)

  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch

  • Broschiert ‏ : ‎ 464 Seiten

  • ISBN-10 ‏ : ‎ 332810755X

  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3328107552

 

 

 

Drei Tote in drei verschiedenen Ländern. Zufall? Nur Johanna Böhm, frisch gebackene Studentin an der Polizeiakademie, weiß, was diese Morde miteinander verbindet. Denn sie kennt die Opfer aus ihrer Vergangenheit, vor der sie einst geflohen ist. Und Johanna ahnt, dass sie dieses Wissen erneut in große Gefahr bringen könnte. Als der Ex-Geheimdienstler Rasmus Falk nachts in ihre Wohnung eindringt und sie beschuldigt, in den Mordkomplott verwickelt zu sein, sieht sie ihre schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Er droht, ihre Karriere bei der Polizei zu beenden, ehe sie begonnen hat, und Johanna bleibt keine andere Wahl, als sich mit Falk zu verbünden. Doch setzt sie damit alles aufs Spiel?

 

 

 

Da ich den zweiten Teil als Rezi-Exemplar bekommen habe, dachte ich mir, das es wohl besser ist, dann erstmal den ersten Teil zu lesen, was ich dann auch getan habe. Man ist gleich in der Geschichte drin, was mich schon mal etwas verwirrt hat. Ich muss sagen, das ich doch etwas schwierigkeiten hatte, richtig in diese Geschichte rein zu kommen. Die erste hälfte vom Buch fand ich für mich schon sehr schwierig zu lesen, da sich bei mir nicht so richtig Spannung aufbauen wollte und ich einiges doch schon zäh fand. Was sich ab der zweiten hälfte dann verbesserte. Da die Verbrechen in drei verschiedenen Länder passieren, wird diese Geschichte aus mehren Perspektiven erzählt. Was mich am anfang erstmal verwirrt hat, aber, um so mehr ich gelesen habe, konnte ich das dann auch gut verfolgen. Ab der zweiten hälfte kam dann auch sehr viel Spannung in diese Geschichte. Johanna fand ich sehr symphatisch, aber auch Rasmus Falk finde ich nicht schlecht, obwohl er ganz andere Ziele wie Johanna verfolgt. Es gibt in dieser Geschichte immer wieder neue Wendungen, die mich dann doch sehr überrascht haben. Was mir gut gefallen hat, waren, das die Kapitel sehr schön kurz gehalten worden sind. Somit kam man sehr flüssig durch dieses Buch. Was sehr gut zur Geschichte gepasst hat, war die düstere Atmosphäre. In dieser Geschichte findet man alles, etwas düster, dann wieder sehr realitätsnah und auch erschreckendes kann man lesen. Ich werde jetzt erstmal den zweiten Teil lesen und hoffe das ich gleich von anfang an in diese Geschichte rein komme.

 

 

 

Zum Autor

LEON SACHS (das Pseudonym des Autors und Journalisten Marc Leon Merten) ist gebürtiger Kölner, lebt in Bonn und arbeitet in seiner Heimatstadt. Sachs ist Mitglied im SYNDIKAT, dem Verein für deutschsprachige Kriminalliteratur. Wenn er sich nicht gerade rasante Thriller ausdenkt, steht er im Stadion des 1. FC Köln und feuert als treuer Fan seine Lieblingsmannschaft an.

(REZENSION) Klippentod von Ian Bray ( Band 1)

(REZENSION) Klippentod von Ian Bray ( Band 1)

 

  • Herausgeber ‏ : ‎ Penguin Verlag; Originalausgabe Edition (13. April 2021)

  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch

  • Taschenbuch ‏ : ‎ 560 Seiten

  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3328103996

  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3328103998

 

 

 

Nie wieder ermitteln – das hatte sich der ehemalige Polizist Simon Jenkins einst geschworen, als er in das ruhige Fischerdorf in Cornwall zog. Zu schwer wogen die Ereignisse aus seiner Vergangenheit. Daher weist er auch die verzweifelt klingende Victoria ab, als sie ihn eines Nachts anruft und um Hilfe bittet. Doch dann wird die junge Frau am nächsten Tag tot am Fuße einer berüchtigten Klippe aufgefunden. Jenkins macht sich schwere Vorwürfe – hätte er sie womöglich von einem Sprung abhalten können? Alles deutet auf Selbstmord hin, nur Victorias beste Freundin Mary ist sicher, dass es Mord gewesen sein muss. Auf ihr Bitten hin beginnt Jenkins, hinter dem Rücken der Polizei zu ermitteln. Und dann wird eine weitere Leiche gefunden …

 

 

 

 

Simon Jenkins musste wegen eines tragischen Unfalls aus dem Polizeidienst  ausscheiden. Da er nie mehr Ermitteln will, zog er in ein kleines Fischerdorf in Cornwall. Doch, auch da hat er nicht seine Ruhe, denn auch hier gibt es Tote. Als eine zweite Leiche gefunden wird, fängt Siomon nur wiederwillig an zu ermitteln, aber ohne Polizei. Auch hier können wir wieder lesen, das der Ermittler Simon Jenkins eine Vergangenheit hat, die wohl nicht all zu gut gelaufen ist und er immer wieder damit konfrontiert wird. Durch einen Schickschalschlag kann Simon sich nicht mehr richtig bewegen und hat oft sehr große Schmerzen. Er muss für seine Bewegungen einen Gehstock als Hilfe benutzen, was die Sache bei den Ermittlungen nicht gerade leichter macht.

Ich bin gut in diese Geschichte rein gekommen. Der Schreibstil ist locker und flüssig und auch die einzelnen Charakteren wurden gut beschrieben. Es hat mir richtig viel Spaß gemacht, Simon Jenkins bei seinen Ermittlungen verfolgen zu können. Nur leider wurde hier sehr viel auf die Landschaft und die Fischer eingegangen, sodass manches dann doch sehr langatmig wurde, und das Hauptthema in der Geschichte irgendwie nach hinten gerückt ist. Somit flaute die Spannung immer wieder mal ab, was ich doch sehr Schade fand. Ich habe mich zwar Unterhalten gefühlt, aber es hat mir im ganzen Buch immer wieder die Spannung gefehlt. Da das der erste Band einer Reihe ist, bin ich echt am Überlegen, ob ich noch mit dem zweiten Band weiter machen soll.

 

 

Über den Autor

Ian Bray, geboren 1954, ist das Pseudonym des deutschen Krimiautors Arnold Küsters. Wenn er sich nicht gerade spannende Mordfälle ausdenkt, ist er als freiberuflicher Journalist im Einsatz. Cornwall wurde vor vielen Jahren zu seinem liebsten Reiseziel, und Cadgwith hat es ihm ganz besonders angetan. Daher verbringt er dort nicht nur regelmäßig seinen Urlaub, sondern verlegt neuerdings auch seine Kriminalfälle in das beschauliche Fischerdorf.

Quelle: Verlag / vlb

(REZENSION) Die Toten von Friesland von Fynn Jacob (Band 1)

(REZENSION) Die Toten von Friesland von Fynn Jacob (Band 1)

 

  • Herausgeber ‏ : ‎ Heyne Verlag; Originalausgabe Edition (15. März 2023)

  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch

  • Taschenbuch ‏ : ‎ 368 Seiten

  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3453426126

  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3453426122

 

 

Schiermonnikoog, Aurich, Sylt. Kurz hintereinander werden drei Leichen in unterschiedlichen friesischen Regionen gefunden. Den Opfern sind Botschaften in die Haut geritzt, ein Mordmotiv ist nicht erkennbar. Der junge Kriminalhauptkommissar Marten Jaspari übernimmt die Ermittlungen in Deutschland, stößt jedoch schnell an seine Grenzen. Erst die Zusammenarbeit mit der niederländischen Kollegin Iska van Loon führt zu einem alten Geheimnis und zu einem ungeheuerlichen Verdacht. Als eine weitere Leiche auftaucht, rennt ihnen die Zeit davon – und der Fall spitzt sich dramatisch zu.

 

 

Das ist der Auftakt einer Krimireihe, mit dem Ermittlungsduo Marten Jaspari und Iska van Loon. Die ersten Seiten von dieser Geschichte gestalten sich schon sehr spannend, denn es gibt am Anfang gleich den ersten Toten. In Aurich wird dieser gefunden, mit einer Botschaft, die ihm in die Haut geritzt wurde. Marten fängt mit den Ermittlungen an, doch merkt er schnell, das er nicht richtig voran kommt und stößt hier dann doch an seine Grenzen. Zur gleichen Zeit wird in Friesland noch eine Leiche gefunden, die genauso wie die erste Leiche hingerichtet wurde. Marten und Iska stehen vor einem Rätsel und kommen in den Ermittlungen nicht so richtig voran.

Da diese Geschichte gute Rezensionen hat, wollte ich schauen, ob mir die Reihe auch gefällt. Doch ich bin hier ein wenig anderer Meinung. Wie schon geschrieben, fand ich den Anfang schon spannend, doch das hat für mich nicht lange angehalten. Denn irgendwann beim lesen wurde es mir zu langatmig, denn der Autor hat viel von der Gegend und Region beschrieben. Es war nicht schlecht, aber das hat dann doch sehr die Spannung für mich heraus genommen. Ich wurde dann doch zu sehr abgelenkt, vom eigentlichen Fall. Das fand ich dann doch sehr Schade. Von den beiden Ermittlern habe ich auch nicht viel Privates kennen gelernt, denn das wurde kaum beschrieben. Aber ich denke, da es der erste Teil ist, wird das zu einem späteren Zeitpunkt noch passieren. Der Schreibstil ist flüssig und leicht so das man gut durch diese Geschichte lesen konnte, jedoch ist es an einigen Stellen für mich zu zäh. Ich glaube, ich werde nicht in diese Reihe einsteigen.

 

 

Zum Autor

Fynn Jacob heißt im richtigen Leben Christian Kuhn und lebt in Langenfeld in der Nähe seiner Geburtsstadt Köln. Schon als Kind fuhr er gemeinsam mit seiner Familie den Rhein hinab, um mit dem Segelboot der Eltern die Nordsee und ihre Inseln zu erkunden. 2020 erschien bei Heyne mit »Nordseedämmerung« der erste Band der Kriminalromane um BKA-Hauptkommissar Tobias Velten. Die Reihe um Marten Jaspari und Iska van Loon spielt an unterschiedlichen Orten der deutsch-niederländischen Nordseeküste.Kuhn ist Mitglied im SYNDIKAT e.V., dem Verein für deutschsprachige Kriminalliteratur. Mehr unter www.kuhnchristian.de

(REZENSION) Die Schwestern vom See von Lilli Beck ( Band 1)

(REZENSION) Die Schwestern vom See von Lilli Beck ( Band 1)

 

 

Ein idyllischer Ort am Bodensee und drei Schwestern, die alles daransetzen, die familieneigene Pension in eine blühende Zukunft zu führen …

Auerbach am Bodensee: Als Max König im Alter von 86 Jahren stirbt, hinterlässt er eine große Lücke. Er war die Seele der Pension, die mit viel Herz und Verstand von ihm geführt wurde. Zur Beisetzung sind seine Enkelinnen Iris, Rose und Viola und der Rest der Familie nach langer Zeit wieder vereint. Doch ausgerechnet am Tag der Beerdigung entdecken die Schwestern ein verheerendes Geheimnis des Großvaters. Bald mischen sich auch Sorgen um die Pension in die Trauer: Eine anonyme Anzeige bringt den Lebensmittelkontrolleur ins Haus. Führt jemand absichtlich eine Schmutzkampagne gegen den Betrieb?

 

 

Als erstes lernen wir die drei Schwestern Iris, Rose und Viola kennen. Sie alle drei haben ihre Ecken und kanten. Iris ist mit Christian verheiratet, die mit ihm und seinen Eltern ein erfolgreiches Hotel führen. Doch im Moment läuft die Ehe von den beiden nicht so gut. Rose lebt am Bodensee und kümmert sich um die Pension, zusammen mit ihren Eltern. Viola, die jüngste im Team, leitet die Konditorrei ihres Großvaters, was ihr grossen Spaß macht. Dort kann sie ihre ganze Fantasie an den Torten auslassen. Da der Großvater gestorben ist, kehrt Iris zum Bodensee zurück, weil sie ihre Eltern und ihre Schwester bei der Pension unterstützen möchte. Ihre Eltern sind nicht mehr die jüngsten und ihr Vater ist nicht mehr so ganz fit, was er aber nicht so gerne hört. Nicht nur die Beerdigung ist schon traurig, auch in der Pension passieren merkwürdige Dinge. So werden im Internet schlechte Bewertungen abgeben, was sich keiner erklären kann, warum. Die Schwestern beschließen, das sie das nicht auf sich Sitzen lassen wollen und nehmen den Kampf auf, um die Pension wieder ins gerade Licht zu rücken.

Ich war gleich in dieser Geschichte von Anfang an drin. Die drei Schwestern waren mir gleich sehr symphatisch, aber auch alle anderen Charakteren waren für mich gut beschrieben. Beim lesen könnte man meinen, man ist selber am Bodensee, weil die Autorin alles sehr gut beschrieben hat. So habe ich manchmal gedacht, ich bin mit in dieser Geschichte am Bodensee. Aber nicht nur das hat mir gut gefallen, auch wenn über die Torten geschrieben wurde, lief mir dann schon manchmal das Wasser im Mund zusammen. Der Schreibstil ist flüssig und leicht so das man eigentlich nur so durch die Geschichte fliegt und am Ende ist man traurig, das es schon zu Ende ist. Ich freue mich schon auf Teil 2, welchen ich auch lesen werde. Denn ich wurde hier sehr gut Unterhalten.

 

 

Die Autorin

Lilli Beck wurde in Weiden/Oberpfalz geboren, wo sie auch aufwuchs und nach der Schulzeit eine Ausbildung zur Großhandelskauffrau absolvierte. Ende 1968 ging sie nach München. Nach zwei Wochen tippen bei einem Rechtsanwalt, wurde sie von einer Modelagentin (es gab noch keine Casting-Shows) in der damaligen In-Disko ,Blow up‘ entdeckt. Es folgten die ersten Fotos in Paris. Anschließend arbeitete sie u.a. für Zeitschriften wie BRIGTTE, landete wegen ihrer perfekten Beine auf Strumpfpackungen und Plakaten, war die Pirelli-Kühlerfigur der 70er Jahre (den berühmten Kalender gibt es erst seit den Achtzigern) und auch Covergirl auf der LP „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“ von Marius Müller-Westernhagen. Zwischendurch absolvierte sie ein Schauspielstudium, war Cutterassistentin, (u.a. bei Wim Wenders‘ „Der amerikanische Freund“), und bekam erste TV- und Filmrollen. Durch die intensive Arbeit mit Texten begann sie eigene Texte zu schreiben. Nach der Geburt ihrer Tochter gab sie die Schauspielerei auf und wechselte hinter die Kamera als Visagistin. 2000 verließ sie die Welt des schönen Scheins, um nur noch zu schreiben. 2002 die ersten Veröffentlichungen von Kurzkrimis. 2008 der erste Roman: „Reich heiraten!“, dem „Chili und Schokolade“ und „Sie haben sich aber gut gehalten!“ folgten. Unter dem Pseudonym Mira Becker hat sie den Roman: „Couchgeflüster“ verfasst. Im August 2015 ist ihr aktueller Roman „Glück und Glas“ erschienen. Im Spetember 2017 erscheint ihr neuer zeitgeschichtlicher Schicksalsroman: Wie der Wind und das Meer

(Rezension) Apfelmädchen von Tina N. Martin ( Band 1)

(Rezension) Apfelmädchen von Tina N. Martin ( Band 1)

 

  • Herausgeber ‏ : ‎ Blanvalet Taschenbuch Verlag; Deutsche Erstausgabe Edition (21. Juni 2023)

  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch

  • Broschiert ‏ : ‎ 512 Seiten

  • ISBN-10 ‏ : ‎ 373411165X

  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3734111655

 

 

 

Ein unglaubliches Verbrechen erschüttert die nordschwedische Stadt Boden: Eine Lehrerin, die keine Feinde zu haben scheint, wird ermordet aufgefunden. Noch dazu hat der Täter ihren Leichnam brutal inszeniert: Zwei dicke Nägel wurden durch die Hände der Toten getrieben; sie selbst hängt an einem Deckenhaken, als ihr Ehemann sie entdeckt. Kriminalkommissarin Idun Lind muss herausfinden, warum es zu der schrecklichen Tat kam. Zusammen mit ihrem eigenbrötlerischem Partner Calle Brandt taucht Idun tief in eine schockierende Familiengeschichte ein – und bringt sich damit selbst in höchste Lebensgefahr ..

 

 

 

Dieses Buch fängt gleich sehr spannend an. Ein Ehemann kommt nach Hause und findet seine Frau an der Decke aufgehängt. Lind und ihr Kollege Brandt nehmen die Ermittlungen auf. Ihr Mann kann nicht verstehen was da passiert ist, denn seine Frau war eigentlich eine beliebte Leherin. In dieser Geschichte gibt es zwei Erzählstränge, was mich am Anfang schon manchmal leicht verwirrt hat, weil mir nicht immer klar wurde, wie diese zusammen passen. Den Anfang fand ich schon sehr spannenend, doch dann flaute es wieder ab. Weil dann Rückblenden kamen von einer Familie, wo der Mann Gewaltätigt ist und die Frau Angst hat sich da gegen zu wehren. Die beiden Kinder gehen damit sehr unterschiedlich um. Diese Rückblenden konnte ich erstmal nicht so gut zuordnen, was mich dann doch verwirrt hat. Doch ich kann sagen, man sollte beim lesen durchhalten, bis zum Ende, es lohnt sich. Denn was mich am Anfang etwas gestört hat sehe ich jetzt, als ich bis zum ende gelesen habe, ganz anders. Denn irgendwann werden die Vergangenheit und Gegenwart gut mit einander verflochten, so dass es dann wieder für mich sehr spannend wurde. Jetzt konnte ich auch alles gut nachvollziehen. In der Geschichte kommen einige Namen vor, was für den ein oder anderen schwierig werden könnte beim lesen. Mich hat es selber nicht gestört wenn man beim lesen dran bleibt kommt man gut durch diese Geschichte. Leider hat man wenig von den zwei Kommisaren erfahren,was ich mir ein wenig gewünscht hätte. Doch weil das der erste Teil der Reihe ist, denke ich das es in den anderen Teilen noch dazu kommen wird.

Auch wenn ich in dieser Geschichte erst einmal rein kommen musste und ich am Anfang erst einmal Fragezeichen im Kopf hatte, wurde ich dann doch noch mit Spannung sehr gut Überrascht und freue mich schon auf den nächsten Teil.

 

 

Über die Autorin

Tina N. Martin wurde 1980 geboren und lebt in der Stadt Boden an der schwedischen Grenze zu Finnland. Dort spielt auch ihre Thriller-Reihe über die Kriminalkommissarin Idun Lind, die in »Apfelmädchen« erstmals ermittelt. Tina N. Martins Debütroman schlug in ihrem Heimatland ein wie eine Bombe: Leser*innen wie Kritiker*innen begeisterten sich so sehr für »Apfelmädchen«, dass der Thriller Platz 1 der schwedischen Bestsellerliste erreichte. Wenn Tina N. Martin nicht schreibt, arbeitet die studierte Literaturwissenschaftlerin als Lehrerin an einer Schule in Boden.

Quelle: Verlag / vlb

(Rezension) Der Strand: Verraten von Karen Sander ( Band 2)

(Rezension) Der Strand: Verraten von Karen Sander ( Band 2)

  • Herausgeber ‏ : ‎ Rowohlt Taschenbuch; 4. Edition (14. März 2023)

  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch

  • Taschenbuch ‏ : ‎ 400 Seiten

  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3499008076

  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3499008078

 

 

 

 

Alle Bewohner des Küstenortes auf dem Darß haben sich an der fieberhaften Suche nach der gehörlosen Lilli Sternberg beteiligt – vergeblich. Ihr mutmaßlicher Mörder ist tot, doch die Leiche der Neunzehnjährigen wurde nicht gefunden.
Ermittlungsleiter Tom Engelhardt widersetzt sich dem Druck seiner Vorgesetzten, den Fall zu den Akten zu legen, und hat in der Kryptologin Mascha Krieger eine Verbündete – es gibt zu viele offene Fragen, die beiden glauben nicht, dass der Fall abgeschlossen ist.
Als die stark verweste Leiche einer jungen Frau am Strand von Sellnitz angespült wird, liegt die Vermutung nahe, dass es sich um Lilli handelt. Doch es gibt keine Übereinstimmung der DNA. Wer ist die unbekannte Tote? Wurde sie das Opfer eines Serientäters, der ein weiteres Mal zugeschlagen hat? Und wo ist Lilli?

 

 

 

 

Als aller erstes sollte man auf jedenfall den ersten Teil „Der Strand: Vermisst“ lesen, denn der zweite Teil knüpft gleich an den ersten an. Damit man auch gleich weiß, worum es sich in dieser Geschichtet geht. Deshalb wird diese Meinung von mir nicht all zu lang werden, weil die Vermisste Lilli immer noch verschwunden ist und alle irgenwie noch immer im Dunkeln tappen. Als eine Leiche an den Strand gespült wird, denken alle im Dorf, das ist Lilli, doch leider war es nicht so. Tom und Mascha sind in der gesamten Zeit ein gutes Team geworden, aber ihre Soko wird noch weiter aufgestockt, damit sie mehr Ermitteln können. Auch dieser Teil war wieder flüssig zu lesen, für mich war die Spannung mal wieder hoch. Diesmal habe ich gedacht, dass ich erfahren werde ob Lilli noch lebt oder sie ihren Mörder endlich finden. Doch auch diesmal bin ich wieder nicht schlauer geworden und hoffe das ich im nächsten Teil dann mehr erfahren werde.

 

 

 

Über die Autorin

Karen Sander – auch bekannt unter ihrem Namen Sabine Klewe – ist Expertin für dunkle und mysteriöse Thriller mit Gänsehautgarantie. Fragen Sie sich auch, in welcher Reihenfolge die Bücher der bekannten Autorin erschienen sind und wie der inhaltliche Zusammenhang zwischen ihnen ist? Hier finden Sie eine Übersicht dazu.

Quelle: Rowohlt

(Rezension) Das kleine Bücherdorf: Winterglitzern von Katharina Herzog (Band 1)

(Rezension) Das kleine Bücherdorf: Winterglitzern von Katharina Herzog (Band 1)

 

  • Herausgeber ‏ : ‎ Rowohlt Taschenbuch; 1. Edition (18. Oktober 2022)

  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch

  • Broschiert ‏ : ‎ 352 Seiten

  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3499009455

  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3499009457

 

 

 

Die junge Kunsthändlerin Vicky gerät durch Zufall an einen ungewöhnlichen Brief: Der 8-jährige Finlay aus Swinton-on-Sea in Schottland hat ihn an seine verstorbene Mutter geschrieben. Vicky ist berührt – aber auch neugierig, denn dem Brief liegt ein Foto bei, auf dem Finlay eine seltene Ausgabe von «Alice im Wunderland» in den Händen hält.

Vicky reist nach Swinton, wo Graham, der Vater des Jungen, ein Antiquariat führt, und wird prompt für die neue Aushilfsbuchhändlerin gehalten. Swinton ist ein ganz und gar außergewöhnlicher Ort. Ein uriges Dorf voller Buchläden und Bücherwürmer und dazu eine Schar mitunter sehr eigenwilliger Einwohnerinnen und Einwohner.

Unversehens gerät Vicky mitten in die Geschichte um Finlay, seinen Vater Graham – einen attraktiven Buchhändler und Witwer – und ein sehr wertvolles Buch. Doch sie hat auch etwas zu verbergen: dass sie mit einem Auftrag angereist ist, der ihre zarten Freundschaftsbande in Swinton zu zerreißen droht …

 

 

 

Vicky arbeitet im Auktionhaus ihres Vaters und hält immer wieder ausschau nach schönen Kunstwerken. Irgendwann bekommt Vicky zufällig ein Bild in die Finger, wo ein kleiner junge drauf zu sehen ist. Was nicht ungewöhnlich ist, nur als ihr Vater dieses Bild sieht, entdeckt er gleich das der Junge eine Erst Ausgabe von Alice im Wunderland in der Hand hält. Was ihn natürlich gleich ins Auge gefallen ist, und er gibt Vicky den Auftrag, sich auf dem Weg zu machen, um dem Vater des Jungen ein Angebot zu machen. Da Vicky in der Firma noch aufsteigen will, möchte sie ihren Vater natürlich beweisen das sie diesen Auftrag für ihn erledigen kann. Somit macht sie sich auf dem Weg nach Schottland in das Dörfchen Swinton-on-Sea. Auf dem Weg dahin denkt sie, das sie ganz schnell wieder zurück sein wird, denn es kann ja nicht so schwer sein ein Angebot zu machen. Doch als sie ankommt, ist der Vater nicht da. Also muss sie sich erstmal für die Nacht eine Unterkunft suchen. Sie merkt in den nächsten Tagen, so wie sie sich das alles Vorgestellt hat, das es nicht so einfach ist.

Auch wenn wir jetzt noch Sommer haben hat es mir nichts ausgemacht, diese Geschichte zu lesen, da es hier in der Geschichte kurz vor Weihnachten ist. Ich habe die Geschichte gerne gelesen. Man konnte richtig das Glitzern und treiben kurz vor Weihnachten spüren. Das kleine Bücherdorf hat einiges zu bieten, was man am Anfang der Geschichte garnicht glaubt. Die Dorfbewohner waren auch alle irgendwie einzigartig, jeder hat seine Ecken und Kanten, was mich manchmal zum schmuzeln gebracht hat. Aber am besten haben mir natürlich Vicky, Graham und Finlay gefallen. Der Schreibstil war sehr flüssig und hier findet man Spannung und auch Romantik, was sehr abwechslungsreich war. Ich wurde durch dieses Buch gut Unterhalten und freue mich auf die nächsten Bücher.

★★★★★

Zur Autorin

Katharina Herzog ist die deutsche Autorin für Liebesromane mit Fernweh-Garantie. Sie liebt es, ihre Leser an Sehnsuchtsorte wie Amrum, die Amalfiküste, Juist und New York zu entführen und diese Schauplätze auch selbst zu bereisen. Mit ihren Romanen schrieb sie sich nicht nur in die Herzen ihrer Leser, sondern eroberte auch die Bestsellerlisten. Katharina Herzog lebt mit ihrer Familie, Pferd und Hund bei München und plant schon ihre nächste Reise.Quelle: Rowohlt

(Rezension) Der Salon am Rosenplatz von Caroline Jansen (Band 1)

(Rezension) Der Salon am Rosenplatz von Caroline Jansen (Band 1)

 

  • Herausgeber ‏ : ‎ Ullstein Taschenbuch; 1. Edition (30. März 2023)

  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch

  • Taschenbuch ‏ : ‎ 320 Seiten

  • ISBN-10 ‏ : ‎ 354806650X

  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3548066509

 

 

 

Unter der Trockenhaube bekommen die Träume Flügel

Salon Fellbach, Bremen 1966: Die temperamentvolle Ruth und ihre verwitwete Schwester Gisela führen gemeinsam einen etwas in die Jahre gekommenen Frisiersalon. Zwar haben sie treue Kundinnen, die nicht nur für die Dauerwelle, sondern auch stets für einen Schnack kommen, aber Ruth ist klar, dass sie mit der alten Stammkundschaft allein nicht mehr lange überleben werden. Doch Gisela hält an alten Traditionen fest, und der Streit über die Zukunft des Salons spitzt sich zu. Als der Salon eines Tages in Brand gerät, treten seit Jahre ungelöste Schwierigkeiten zutage. Ruth ist zu einem Neuanfang bereit und lässt sich abwerben, während Gisela in Einsamkeit und Alkohol versinkt. Da taucht Giselas hippe Tochter aus London auf – und sprüht nur so vor neuen Ideen …

 

 

 

Gisela ist die ältere von drei Geschwistern, dann gibt es noch Kurt und Ruth, die 15 Jahre jüngere Schwester von Gisela und Kurt. Da die Mutter früh gestorben ist wurde Ruth von Gisela gross gezogen. Als der Vater dann auch nicht mehr da war hat Gisela den Salon geerbt. Nur hat Gisela noch ein Schickschalschlag erlitten, ihr Mann ist gestorben und damit kommt sie ganz schlecht klar. Somit wendet sich Gisela immer mehr dem Alkohol zu und ist echt manchmal unausstehlich. Immer wieder Streiten sich Gisela und Ruth wegen dem Salon, da Ruth meint das man so nicht weiter machen kann. Sie möchte den Salon Moderner gestalten, nur Gisela ist strickt dagegen und möchte nicht wahr haben, das die Kunden weg bleiben. Als dann auch noch Giselas Tochter als Modell entdeckt wird und sich entscheidet Bremen zu verlassen, gibt Gisela Ruth dafür die Schuld. Doch das ist noch nicht genug für Gisela, sie beschließt Ruht zu kündigen.

Ich konnte von Anfang an richtig in diese Geschichte eintauchen. Da ich auch aus Bremen komme waren mir gleich einige Strassennamen bekannt. Somit konnte ich mir immer richtig vorstellen, wo sich die Charktären auf halten. Dadurch hat das Lesen dann noch mehr Spass gemacht. Die einzelnen Charkteren wurden gut beschrieben und ich konnte alle gut nachverfolgen. Nur Giselas Art fand ich manchmal ganz schön forsch, aber  im nachhinein konnte ich sie dann doch verstehen. Ist schon eine grosse Aufgabe so einen Salon am laufen zu halten. Auch wenn die Geschwister immer wieder gestritten haben und nach und nach ihre eigene Wege gegangen sind, haben sie in schwierigen Zeiten, doch immer wieder zusammen gestanden. Ich fand diese Geschichte sehr schön, schon alleine weil Bremen dabei vor gekommen ist. Da diese Geschichte eine Reihe ist, werde ich natürlich auch das zweite Buch dazu lesen, „Der Salon in der Neustadt“

 

 

Zur Autorin

Caroline Jansen wurde Anfang der 1960er Jahre in Bad Oeynhausen geboren. Sie hat einige Jahre in Bremen gelebt und dort im Viertel gearbeitet. Inzwischen lebt sie mit ihrer Familie in einem kleinen Ort südlich von Bremen.

Quelle: Verlag / vlb

(Rezension) Der Strand: Vermisst von Karen Sander (Band 1)

(Rezension) Der Strand: Vermisst von Karen Sander (Band 1)

 

  • Herausgeber ‏ : ‎ Rowohlt Taschenbuch; 5. Edition (13. Dezember 2022)

  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch

  • Taschenbuch ‏ : ‎ 400 Seiten

  • ISBN-10 ‏ : ‎ 349900805X

  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3499008054

 

 

 

Der Auftakt der packenden Thriller-Trilogie um Kriminalhauptkommissar Tom Engelhardt und Kryptologin Mascha Krieger!

Die gehörlose 19-jährige Lilli Sternberg verschwindet spurlos auf dem Weg zum Strand. Die Polizei unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Tom Engelhardt durchkämmt sofort die gesamte Umgebung: den Strand, den Ort Sellnitz, in dem Lilli bei ihren Großeltern lebt, das Hinterland. Ohne Ergebnis. Die einzige Spur ist Lillis letzte Handy-Nachricht an eine Freundin: das Foto einer in den Sand gemalten, scheinbar wahllosen Zeichenfolge. Engelhardt bekommt Hilfe von der Kryptologin Mascha Krieger vom LKA. Doch die Ermittler tappen im Dunkeln: Wurde Lilli entführt, und bei dem Foto handelt es sich um eine Botschaft des Täters? Hat Lilli selbst eine Art codierten Abschiedsbrief verschickt? Hat die Schrift im Sand überhaupt etwas mit ihrem Verschwinden zu tun?

 

 

 

Also hier muss ich zuerst einmal etwas los werden. Dieses Buch hat für mich soviel Fragen offen gelassen, was ich noch nie bei einem Buch hatte. Ich weiß nicht wirklich, ob ich das gut oder schlecht finden soll, aber jetzt zur Geschichte, die am Anfang schon sehr spannenend anfing. Da ist Lilli, die trotz ihr Gehörlosigkeit gut im leben zurecht findet und dann jedoch spurlos verschwindet. Wo wir dann schon mitten in einer Suchaktion sind. Doch dann kam noch das Private leben von Tom dazu, der alleinerziehender Vater von einer 5 Jährigen ist und ständig jemanden braucht, der auf seine Tochter aufpasst. Im Kindergarten dann Probleme mit Mobbing, was ich schon traurig fand,aber nichts mit dem Fall zu tun hatte. Damit wurde für mich die Spannung dann wieder raus genommen, was ich ein wenig schade fand. Mascha hat auch so einige Probleme, doch das wurde nicht ganz so oft angesprochen. Tom und Mascha haben am Anfang auch nicht so richtig harmoniert, doch sie mussten sich dann irgendwie zusammen raufen, was auch eigenlich sehr gut geklappt hat, aus meiner Sicht. Ich weiß nicht was ich von allen in dieser Geschichte halten soll, aber es gab ganz viel Erzählstränge, die alle für mich nur Puzzelteile waren und nicht richtig zu einem Ergebniss geführt haben. Wobei ich immer wieder Spannung erhielt und ich dachte, jetzt bin ich auf den richtigen weg. Doch dann kam immer wieder was anderes dazu. Für mich gab es immer wieder neue Fragen, die ich bis zum Schluß nicht beantwortet bekommen habe. Nicht einmal bis jetzt weiß ich, was mit Lilli passiert ist, was ich dann doch schon sehr verwirrent fand. Trotzdem ist diese Geschichte nicht schlecht, nur bleiben einfach zu viele Fragen im Kopf und das heißt, ich muss den nächsten Teil auch auf jedenfall lesen. Damit ich erfahre, ob ich meine Fragen wegen Lilli beantwortet bekomme.

 

 

 

 

Über Karen Sander

Karen Sander arbeitete viele Jahre als Übersetzerin und unterrichtete an der Universität, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Sie lebt mit ihrem Mann im Rheinland und hat über die britische Thriller-Autorin Val McDermid promoviert. Unter ihrem wahren Namen Sabine Klewe hat sie bereits zahlreiche Krimis und Thriller geschrieben, bei rororo erscheint außerdem ihre Reihe um Kommissar Georg Stadler und die Psychologin Liz Montario

 

(Rezension)Nachttod (Die Hanna Duncker Band 1) von Johanna Mo

(Rezension)Nachttod (Die Hanna Duncker Band 1) von Johanna Mo

 

  • Herausgeber ‏ : ‎ Heyne Verlag (16. August 2023)

  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch

  • Taschenbuch ‏ : ‎ 496 Seiten

  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3453441699

  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3453441699

 

 

Mit neunzehn verließ Hanna Duncker ihre Heimat Öland, die raue Insel im Süden Schwedens. Damals wurde ihr Vater wegen Mordes und Brandstiftung verurteilt. Nie wieder wollte sie hierhin zurück. Weil sie nicht länger im Schatten der Schuld leben konnte, ist sie Polizistin geworden. Doch sechzehn Jahre sind vergangen, und nach dem Tod ihres Vaters zieht es sie nun plötzlich zurück.Kaum tritt sie ihren Dienst bei der Polizei von Kalmar an, wird ein Junge erstochen aufgefunden. Es ist Joel, der Sohn ihrer besten Schulfreundin. Zusammen mit ihrem neuen Kollegen Erik Lindgren muss Hanna tiefer in ihre Vergangenheit eintauchen, als ihr lieb ist. Als sie Drohungen erhält, kommen ihr immer mehr Zweifel an dem, was angeblich vor sechzehn Jahren geschah. Was, wenn ihr Vater gar nicht derjenige war, für den sie ihn gehalten hat?

 

 

 

Hier handelt es sich um den Auftaktband einer Reihe mit Hanna Duncker, die auf Öland nach 16 Jahren zurück gekehrt ist. Wo sie gleich ihrer besten Schulfreundin Rebecka mit teilen muss, das ihr Sohn Joel Tod aufgefunden worden ist. Da der Kontakt in den Jahren eingeschlafen ist, war das für Rebecka ein Schock, Hanna auf diese weise wieder zu treffen. Auch für Hanna war das alles andere als leicht, solch eine Botschaft Rebecka zu bringen. Diese Geschichte wechselt  immer wieder in verschiedene Perspektiven zwischen ihren Kollegen und Rebecka, die Mutter des Opfers und natürlich auch von Hanna. Die immer wieder ihre Vergangenheit verarbeiten muss. Was mir sehr gut gefallen hat, war das ich auch nochmal Joels Sicht vor dem Mord lesen durfte. Denn, einen Tag vor dem Mord, erzählte er noch, was geschehen ist. Diese Geschichte war für mich schon etwas Düster, aber das sollte ein Krimi auch sein, damit Spannung erzeugt wird. Mit Hanna bin ich noch nicht so ganz warm geworden, sie kam immer sehr schlecht gelaunnt und sehr Wortkarg rüber. Auch wenn ihr Kollege immer wieder versucht hat eine Unterhaltung zu starten, war sie jedesmal kurz angebunden. Deshalb konnte ich noch keine Symphatie für sie empfinden. Bei Rebecka war ich auch etwas hin und hergerissen, ob sie bei ihrer Erziehung leicht überfordert war, oder ihre Mutterpflichten einfach nicht nach kommen wollte. Der Kollege Erik Lindgren tat mir manchmal schon etwas leid, weil er immer wieder versucht hat, Hanna aus der Reserve zu locken. Sie ist jedoch nie richtig auf ihn eingegangen.Trotzdem bin ich sehr gut in diese Geschichte rein gekommen, denn für mich war auch die Spannung nicht schlecht. Da es der erste Band ist und ich denke, das sich alle noch Entwickeln werden, möchte ich auch die nächsten Bände lesen. Schon allein um zu sehen wie es mit Hanna weiter geht.

 

 

Über die Autorin

Johanna Mo wuchs in Kalmar, im Süden Schwedens, auf und lebt mit ihrer Familie in Stockholm. Neben dem Schreiben arbeitet sie seit zwanzig Jahren als Redakteurin, Übersetzerin und Literaturkritikerin. Als Teenager musste Johanna Mo erleben, was es heißt, jemanden zu kennen, der zum Mörder wurde. Diese Erfahrung hat sie nie wieder losgelassen und zu der Geschichte von Hanna Duncker inspiriert. »Nachttod«, der Auftakt zur Reihe um die Polizistin Hanna Duncker, war ihr großer internationaler Durchbruch und landete gleich auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

Quelle: Verlag / vlb

 

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